Rechtsschutz Elternunterhalt

Kinder sind für den Unterhalt ihrer Eltern verantwortlich, wenn diese nicht mehr selbst für die finanziellen Belastungen aufkommen können. Die Höhe des Elternunterhaltes regelt sich im § 1610 BGB. Wir haben eine Beispielrechnung aufgeführt, um einen Überblick gewinnen zu können. Unterhaltsansprüche werden von Rechtsschutz grundsätzlich ausgeschlossen, allerdings können Sie mit der Rechtsschutzversicherung eine kostenlose Rechtsberatung in Anspruch nehmen.

Vergleichen Sie auch hier die Rechtsschutzversicherungen und erhalten einen Überblick über die aktuell besten Tarife.

§ 1601 BGB Anspruch auf Elternunterhalt

Verwandte in direkter Linie sind in der Pflicht, für den Unterhalt aufzukommen. Dabei gilt der § 1601 BGB, aus dem heraus geht, dass auch Kinder für ihre Eltern unterhaltspflichtig sind. Die Höhe des Anspruchs definierte sich nach § 1610 BGB. Dabei sieht das Familienrecht einen angemessenen Unterhalt vor. Die Höhe richtet sich immer auch nach den persönlichen Lebensstellungen der Kinder und Eltern.

Rechtsschutz Anfrage stellen

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 1610 Maß des Unterhalts

„(1) Das Maß des zu gewährenden Unterhalts bestimmt sich nach der Lebensstellung des Bedürftigen (angemessener Unterhalt).
(2) Der Unterhalt umfasst den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf, bei einer der Erziehung bedürftigen Person auch die Kosten der Erziehung.“ Mehr zum Testbericht der Rechtsschutz Union.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
㤠1614 Verzicht auf den Unterhaltsanspruch; Vorausleistung
(1) Für die Zukunft kann auf den Unterhalt nicht verzichtet werden.
(2) Durch eine Vorausleistung wird der Verpflichtete bei erneuter Bedürftigkeit des Berechtigten nur für den im § 760 Abs. 2 bestimmten Zeitabschnitt oder, wenn er selbst den Zeitabschnitt zu bestimmen hatte, für einen den Umständen nach angemessenen Zeitabschnitt befreit.“

DEURAG Rechtsschutz Test

Elternunterhalt Beispielrechnung

Aus einem Einkommen von 2500 Euro pro Person in einem ehelichen Verhältnis und sonstigen Aufwendung für Arbeit und Co. ergibt sich ein möglicher Unterhaltsanspruch für die Eltern in Höhe von möglicherweise 291 Euro. Die genauen Ergebnisse können Sie auch einfach online mit einem Rechner ermitteln. Die Beispielrechnung können Sie im nächsten Abschnitt in Erfahrung bringen.

Bereinigtes Einkommen Unterhaltspflichtiger laut Beispielrechnung
  • 2150 €
  • Bereinigtes Einkommen Partner
  • 2150 €
  • Wohnvorteil
  • 0 €
  • Bereinigtes Gesamteinkommen
  • 4300 €
  • abzgl. Selbstbehalt
  • 3240 €
  • abzgl. erhöhte Wohnkosten
  • 0 €
  • Zwischenergebnis
  • 1060 €
  • abzgl. Haushaltsersparnis 10%
  • 106 €
  • Zwischenergebnis
  • 954 €
  • davon 50%
  • 477 €
  • zzgl. Selbstbehalt und erhöhte Wohnkosten
  • 3240 €
  • Maßgeblicher Selbstbehalt
  • 3717 €
  • Anteil des Unterhaltspflichtigen
  • 1859 €
  • Möglicher Unterhaltsanspruch
  • 291 €

Bürgerliches Gesetzbuch
“ Buch 4 – Familienrecht (§§ 1297 – 1921)
Abschnitt 2 – Verwandtschaft (§§ 1589 – 1772)
Titel 5 – Elterliche Sorge (§§ 1626 – 1698b)
§ 1626
Elterliche Sorge, Grundsätze
(1) 1Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). 2Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).
(2) 1Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. 2Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.
(3) 1Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. 2Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.“

ServiceValue vergleicht die besten Seniorenversicherungen

Rentner und Senioren sind bei den folgenden sehr gut bewerteten Versicherungen besonders gut aufgehoben wie es auch der Untersuchung des ServiceValue Institutes hervorgeht:

Rechtsschutz Anfrage stellen